Die Zeit nach Kyrill

Jetzt werden Kyrill-Resümees gezogen und irgendwie muss ich dabei doch den Kopf schütteln.

Der Bahn (nicht gerade mein "Lieblingsverein" ) wirft man vor, das Einstellen des Zugverkehrs wäre unnötig gewesen. Vor meinem inneren Auge sehe ich aber schon die Schlagzeilen, hätten sie es nicht getan "Hunderte mussten auf freier Strecke hungern und frieren!".

Unser aller Wettergott Kachelmann mit den großen Händen klagt den Deutschen Wetterdienst (DWD) an, zu pankikartig vor Kyrill gewarnt zu haben. Auch hier erinnere ich mich noch daran, dass dem DWD in der Vergangenheit eher das Gegenteil vorgeworfen wurde.

Kann es sein - Achtung, eine etwas zynische Schlussfolgerung - dass alle ein bisschen enttäuscht sind, dass das große Inferno ausblieb? Weil viele vernünftigerweise zu Hause blieben, die Feuerwehren und der THW vorbereitet waren und überhaupt....?

Bei uns in Bayern übrigens ist der Orkan noch nicht ganz vorbei, jetzt wirbelt auch noch Bruder Barnabas vom Nockerberg die bayerischen Gemüter durcheinander, hat er nicht in Stoiber-Manier ebenfalls seinen Rücktritt angekündigt.

Mei oh mei, nix is wie es woar in Bayern.

CU

20.1.07 17:07

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